Active Cruise
Control (ACC): ACC macht aus dem klassischen
Tempomaten ein intelligentes System. Sensoren messen
den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und regeln
automatisch die Geschwindigkeit. Das Fahrzeug hält
den Sicherheitsabstand ein und beschleunigt auch,
sobald sich die Distanz zum vorausfahrenden Auto
vergrößert.
Adaptive Light
Control (ALC): Über das GPS-Satellitensystem
und die auf CD-Rom digitalisierte Straßenkarte erkennt
ALC auf den Meter genau, wo sich ein Fahrzeug gerade
befindet. Aus weiteren Daten wie Geschwindigkeit
und Querbeschleunigung berechnet ALC, ob weiter
vorn zum Beispiel eine Kurve kommt und leuchtet
diese dann mit den schwenkbaren Scheinwerfern aus.
Power Brake
System (PBS): Drei Leuchtfelder am Heck des
Fahrzeuges signalisieren dem nachfolgenden Verkehr,
ob der Fahrer eine Vollbremsung macht oder nicht.
Je nach Bremseingriff leuchten nur die äußeren Felder
bei schwacher Bremsung oder alle drei bei maximalem
Bremsdruck.
Fahrdynamikregelungen,
die je nach Hersteller unterschiedliche Namen tragen:
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) bei Mercedes,
Dynamic Stability Control (DSC) bei BMW, Porsche
Stability Management (PSM) bei Porsche: Sensoren
ermitteln Raddrehzahl, Lenkwinkel, Querbeschleunigung
und die Drehung um die Hochachse. Aus diesen Werten
ermittelt der Zentralrechner, ob das Auto mit Front
oder Heck aus der Kurve drängt. Das Stabilitätsprogramm
greift korrigierend ein und unterstützt den Fahrer
in gefährlichen Situationen.
Heading Control
(HC): Eine Kamera hinter dem Rückspiegel erfaßt
die Fahrbahn vor dem Fahrzeug und setzt alle wichtigen
Daten wie Fahrbahnbegrenzung, Fahrbahnkrümmung oder
Spurrillen in digitale Bilder um. Damit ergibt sich
zum Beispiel in engen Baustellen eine Ideallinie,
die das Fahrzeug eigenständig abfährt.
Park Distance
Control (PDC): Sensoren messen den Abstand zum
festen Hindernis und melden akustisch die sich verringernde
Distanz zum Cockpit.
Reifendruckkontrolle
(RDC): Sensoren mit Lithiumbatterien (bis zu
fünf Jahre Lebensdauer) sind in der Felge montiert
und übertragen per Funk ihre Meßdaten an den Bordrechner.Nach
korrekt eingestelltem Reifendruck checkt das System
permanent den Reifendruck aller Räder und meldet
Abweichungen außerhalb des Toleranzbereiches im
Cockpitdisplay und auch als Warnton an den Fahrer.
Situationsadaptives-Antriebs-Management
(SAM): Auf den digitalen Straßenkarten der Navigationssysteme
sind in Zukunft auch Schilder mit Warnhinweisen
und Tempobegrenzungen erfaßt. SAM kann also vor
einem Ortseingang rechtzeitig den „Fuß vom Gas“
nehmen. Der Fahrer muß sich nicht weiter um Geschwindigkeitsbegrenzungen
kümmern. Er fährt, so er denn möchte, immer entsprechend
der jeweiligen Verkehrsregelung.
VITA (von Mercedes):
Dieses Kürzel steht für Vision Technology Application
und ist ein echter Autopilot, der bremst, Gas gibt
und lenkt. Videokameras übertragen Bilder an den
Bordrechner. Leitplanken und Seitenstreifenbebauung
erkennt er ebenso wie vorausfahrende Fahrzeuge,
zu denen er natürlich den richtigen Sicherheitsabstand
hält, oder oder auch plötzlich auftauchende Hindernisse.
VITA soll aber nicht den Fahrer ersetzen. Vielmehr
ist das System als Hilfestellung und Frühwarnsystem
gedacht, das den einschlafenden Fahrer weckt und
auf Warnschilder am Straßenrand entsprechend reagiert.